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In einem ungewöhnlichen klassenübergreifenden Projekt nehmen die Schülerinnen und Schüler der ersten bis dritten und der neunten Klasse die Umgestaltung des Kunst- und Werkraumes an der Wilhelm-Wagener-Schule in Refrath in die eigenen Hände. Dies geschah im Rahmen einer „kleinen Projektwoche“ mit dem Ziel, den derzeit wenig ansprechenden Kunstraum so umzugestalten, dass ein kreatives und anregendes Lernumfeld für die Kinder und Jugendlichen geschaffen wird.
„Um möglichst vielen Schülern und Schülerinnen der Schule gerecht zu werden, ist das Projekt bewusst so geplant worden, sowohl Schüler der Unterstufe, als auch Schüler der Oberstufe an der Gestaltung ihres Kunstraumes zu beteiligen. Sich Gedanken darüber zu machen, wie der neue Lernort aussieht, Aufgaben zu planen und zu verteilen spricht die Teilnehmer in ihren Stärken an. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!“, findet die Klassenlehrerin der jahrgangsübergreifenden Klasse 1 bis 3, Nikola Stevens.
Die Klassenlehrerin der Klasse 9 und Kunst-Koordinatorin der Schule, Heike Wunnenberg ergänzt: „Wir haben uns bewusst für diese Gruppenzusammensetzung von jungen und bereits schulerfahrenden Kindern entschieden. In der gemeinsamen Kooperation lernen beide Altersstufen für einander Verantwortung zu übernehmen und sich zu helfen. Das fördert das Sozialverhalten und die Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in einem hohen Maße!“.
Dem Leitmotiv “Farben und Formen” folgend, wird die große Fensterfront des Raumes durch farbige Folien gestaltet. Neben den Klassenlehrerinnen wird das Projekt durch Dozentinnen der Jugendkunstschule Köln e.V. professionell begleitet und durch Mitarbeiter der RWE AG tatkräftig unterstützt.
Aber auch nach einer Woche ist die Arbeit nicht beendet. Im Unterricht soll an die geleistete Arbeit angeknüpft sowie Lehr- und Arbeitsmaterial beschafft werden.
Ohne eine großzügige finanzielle Unterstützung der RWE AG, die 900 Euro zu dem Projekt beisteuert, sowie Spenden von der Sparkasse in Höhe von 200 Euro und vom Förderverein der Wilhelm-Wagener-Schule in Höhe von 450 Euro könnte das Projekt nicht durchgeführt werden.