Die Mittelstufe: Unsere Woche auf Ameland


Vom 6. bis 10. Juni waren die Klassen der Mittelstufe auf Klassenfahrt nach Ameland unterwegs. Vorweg gesagt, das Wetter war die ganzen fünf Tage prächtig, nicht zu kalt, nicht zu warm, viel Sonne und wenig Wind.

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Tag 1: Die Anreise

Um 9 Uhr am Montag ging es los. Knapp 80 Leute stiegen in den Partybus. Unser Busfahrer Popeye unterhielt uns bei der Fahrt zur Fähre mit guter Musik und coolen Sprüchen.

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Leider gab es viel Verkehr, sodass wir spät, aber pünktlich an der Fähre waren. Die Überfahrt dauerte knapp eine Stunde. Auf dem Oberdeck konnte man schon mal einen guten Blick auf die Insel und das Meer erhaschen.

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Auf der Insel bekamen dann alle Schülerinnen und Schüler ihr Fahrrad und machten sich klassenweise auf den Weg in unsere, acht Kilometer entfernte, Herberge, „De Witte Reep“, die zwischen den beiden Dörfern Hollum und Ballum liegt.

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Dort, heile angekommen, gab es bald ein warmes Abendessen, wie jeden Tag. Nachdem alle Zimmer bezogen waren, fand auch schon das erste Fußballspiel statt. Andere Schülerinnen und Schüler setzten sich wieder auf die Fahrräder und fuhren zum Strand, einen Spaziergang machen. Wieder andere ruhten sich auf ihren Zimmern von den Strapazen der Anreise aus.

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Tag 2: Die Wattwanderung

Am zweiten, sehr sonnigen Tag, nutzten viele Klassen den Vormittag für einen ausgedehnten Strandbesuch.

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Gegen frühen Nachmittag stand dann die Wattwanderung in zwei Gruppen auf dem Plan. Unser Wattführer konnte ganz viel über die Tiere und Pflanzen im Wattenmeer, über Ebbe und Flut und über die Insel erzählen.

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So wird gerade auf Ameland der Deich erhöht, um die Insel für die kommenden Jahrzehnte sturmflutsicher zu machen. Dazu wird viel Erde, Kies und Lehm benötigt, den Baggerschiffe aus dem Meer holen.

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Ganz ohne Zwischenfälle verlief die Wanderung dann doch nicht. Auf dem Rückweg blieben einige Schüler an einer tieferen Stelle stecken und fielen in das Watt. Ganz schön verdreckt und nass mussten wir also an der Herberge unsere Sachen reinigen und alle gründlich duschen.

Tag 3: Freizeit, Treckerfahrt und Feuer am Strand

Auch der dritte Tag begann mit Freizeit für die Klassen. Einige nutzen diese für einen Besuch der Dörfer, andere bestiegen den Leuchtturm, immerhin ist dieser 55 Meter hoch.

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Am frühen Nachmittag trafen sich dann alle Klassen zu einem kleinen Abenteuer. Per Traktor und auf zwei Anhängern ging es über eine Stunde lang zum Ostende der Insel.

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Diese liegt im Naturschutzgebiet, ohne sachkundigen Begleiter kommt man dort nicht hin. Vor Ort erklärte uns unser Fahrer u.a., dass vor der Insel in großen Stil Erdgas gefördert wird. Auf selben Weg im Trecker und am Strand entlang, ging es dann zurück in Richtung Ballum. Eine Besonderheit an diesem Tag war das Abendessen. Alle Klassen aßen gemeinsam im Indianerzelt, das zu unserer Herberge gehört. Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Überraschung.

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Herr Hoffmann hatte für alle Klassen ein Lagerfeuer am Strand organisiert. Klar, dass es an diesem Abend so etwas später wurde, bis alle Schülerinnen und Schüler auf ihren Zimmern waren, aber auch das klappte schließlich irgendwann gut.

Tag 4: Die tolle Robbenfahrt, ein Tag in Nes und die Abschlussdisko

Ein ganz tolles Erlebnis am vierten Tag war die gemeinsame Fahrt mit einer alten Amelandfähre von 1928, die zu einem Fischkutter umgebaut wurde. Ziel waren die Robbenbänke zwischen Ameland und Terschelling, zu denen wir ca. eine Stunde bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune unterwegs waren. Ganz nah konnten wir die Robben auf den Sandbänken beobachten.

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Auf der Rückfahrt zum Hafen warf die Mannschaft des Kutters die Fischernetze aus. Alle gemeinsam untersuchten dann den Fang. Wir alle haben in dieser Zeit sehr viel über das Leben in der Nordsee gelernt.

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Der tollen Fahrt schloss sich für die meisten Klassen ein langer Besuch in Nes an. Vor allem die Spielhalle war ein Hit für die meisten Schülerinnen und Schüler. Wer sich sein Taschengeld bis dahin aufgespart hat, hatte dort viel Spaß. Anders als in Deutschland, wo Spielhallen nur für Erwachsene erlaubt sind, gibt es in den Niederlanden Spielhallen speziell für Kinder und Jugendliche.

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Zum Abschluss unseres letzten ganzen Tages auf Ameland stand dann die Disko im Indianerzelt an. DJ Hoffmann heizte bis spät abends mit toller Musik ein, es wurde gefeiert, getanzt und gelacht, bis alle müde in die Betten fielen.

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Tag 5: Die Rückreise

Zum Schluss wurde es kurz nochmal stressig. Nach dem Frühstück mussten alle Zimmer wieder auf Vordermann gebracht werden, dass dauerte etwas. Leicht erschöpft machten sich dann alle Schülerinnen und Schüler auf den Weg zur Fähre. Wieder auf dem Festland wartete auch schon unser Bus auf uns. Die Rückfahrt, die viele Schülerinnen und Schüler verschliefen, dauerte nicht so lange wie die Hintour.

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Ohne besondere Zwischenfälle, Unfälle oder Probleme erreichten wir gegen 19.30 Uhr wieder die Schule, wo die Eltern schon sehnsüchtig auf die Rückkehrer warteten.

 

… und danach?

Es geht das Gerücht herum, dass viele Klassenfahrerinnen und -fahrer den folgenden Samstag und Sonntag dazu nutzen, viel zu schlafen. Wer weiß?

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