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Nach dem Verkauf auf dem Weihnachtsbasar in der Waldorfschule haben wir heute, am 21.12.2011, mit unserer Schülerfirma “Hobel und Späne” einen Stand am Refrather Weihnachtsmarkt. Der Verkauf läuft etwas schleppend, aber die Stimmung ist super.

Das Foto zeigt v.l.n.r. Annie Maroni, Anne Martin von der Ecole Elementaire Octave Trodo aus Torrette-Levens in Frankreich, Margret Hampe (WWS), Jörg Strigl (Heinrich Böll Schule, Frechen), Michael Hoffmann (WWS), Johannes Krakau (Heinrich Böll Schule, Frechen), Janet Simpson, Kristin Koellner-Monden (Heinrich Böll Schule, Frechen) sowie Bürgermeister Lutz Urbach und Hugh Steele von der Dales-School in England
Besuch aus Frankreich, Großbritannien und der Heinrich Böll Schule aus Frechen begrüßte das Kollegium und die Schülerschaft der Wilhelm-Wagener-Schule in dieser Woche in Refrath. Die Schule nimmt im Rahmen eines durch die Europäische Union geförderten Comemiusprojektes an einem internationalen Austauschprogramm für Lehrerinnen und Lehrer teil.
Der inhaltliche Schwerpunkt ist die Beschäftigung mit dem Thema Inklusion, und wie diese in den unterschiedlichen Staaten umgesetzt wird.
Unter Inklusion versteht man die Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in verschiedenen Schulformen, nicht nur in der Förderschule.
„In Deutschland wurden Kinder mit Förderbedarf meistens an Sonderschulen beschult. Das ändert sich nun grundlegend. Seit zwei Jahren arbeitet die Wilhelm-Wagener-Schule als Kompetenzzentrum. Unser Ziel ist es Kinder nach ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend auch an der Regelschule zu fördern. Das ist die Zukunft. Der jetzt stattfindende internationale Austausch gibt uns Anregungen für diese Arbeit“, erklärt Schulleiter Michael Hoffmann.
In dem Comenius-Projekt finden die Besuche wechselseitig statt. So konnten mehrere Kollegen der Wilhelm-Wagener-Schule bereits einen Einblick in die Arbeit der Dales School in Newcastle (Großbritannien) nehmen. Weitere fachliche Austausche mit Schulen in Frankreich und Italien stehen an.
Auch Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich nicht nehmen, den internationalen Besuch im Rathaus zu empfangen. Er interessierte sich für die Diskussion der Vertreter der europäischen Länder in Bezug auf Inklusion und betonte die Bedeutung der bestmöglichen Förderung für alle Schülerinnen und Schüler. Zum Höhepunkt des Besuches durften sich die internationalen Gäste in das Goldene Buch der Stadt Bergisch Gladbach eintragen.
Nachdem im März die Enttäuschung bei den Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Wagener-Schule groß war, dass das beliebte Kletterspielzeug aus Sicherheitsgründen stillgelegt und abgebaut werden musste, ist jetzt wieder Freude eingekehrt.
Der Fachbereich 8 der Stadt Bergisch Gladbach löste sein Versprechen ein, der Refrather Schule ein neues Spielgerät zur Verfügung zu stellen. Das neue Kletterspielzeug ist vor allem bei den jungen Schülerinnen und Schülern der Renner.
Erfreut zeigte sich auch Schulleiter Michael Hoffmann: „In den Pausen ist das neue Spielgerät der ungeschlagene Favorit. Es motiviert viele Schülerinnen und Schüler zum aktiven Spielen und zu einer bewegten und aggressionsfreien Pausengestaltung. Die Kinder der Offenen Ganztagsschule nutzen das Spielgerät ebenfalls intensiv. Da viele Kinder in ihrer Freizeit kaum Bewegungsanreize haben, ist so ein Angebot aus Sicht der Schule besonders wichtig.“
Die KollegInnen des ES-Bereichs (Klassen für den Förderschwerpunkt “Emotionale und soziale Entwicklung”) haben ihr Konzept aktualisiert. Alle Informationen dazu finden Sie hier!
Klasse Genenger hat eine Patenschaft übernommen
Unsere Klasse hat im April 2011 eine Patenschaft übernommen. Unser Patenkind heißt Halima Nabirye und kommt aus Uganda in Afrika. Sie ist 14 Jahre alt und besucht eine Grundschule. Sie braucht etwa 45 Minuten, um die Schule zu erreichen. Sie hat drei Brüder. Ihre Eltern sind Bauern. Halima lebt in einem Haus aus Ziegeln und einem Dach aus Wellblech.
Warum haben wir eine Patenschaft übernommen?
Wir haben eine Patenschaft übernommen, weil wir Menschen helfen wollen und weil wir uns für das Land Uganda interessieren (Sprache, Essen und Umwelt)
Was machen wir, um Halima zu helfen?
Wir schicken Halima Briefe und Fotos. Außerdem unterstützen wir die Gemeinde, in der Halima wohnt, mit 25 € pro Monat. Mit dem Geld werden Schulen oder auch Brunnen gebaut, damit die Menschen Wasser haben. Vor allem wollen wir, dass Halima in Zukunft besser lebt. Um das Geld für Halima zu bekommen, starten wir Aktionen, wie z.B. Essen in der Pause verkaufen oder wir verzichten auf Ausflüge, um Halima zu helfen. Ein Teil unseres Taschengeldes spenden wir für Halima. Auf unserem Schulfest werden wir einen Informationsstand mit einer Spendenbox aufstellen.
Falls sie Interesse an unserer Patenschaft haben und Halima helfen möchten, dann kontaktieren sie uns unter der E-Mail Adresse: jensgenenger@googlemail.com
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